DichtKunst

Die Stadt

Die Stadt Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai Kein Vogel ohn‘ Unterlass; Die Wandergans mit hartem Schrei Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei, Am Strande weht

Die Stadt Read More »

Weltende

Weltende Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, In allen Lüften hallt es wie Geschrei. Dachdecker stürzen ab und gehn entzwei Und an den Küsten – liest man – steigt die Flut. Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen An Land, um dicke Dämme zu zerdrücken. Die meisten Menschen haben einen Schnupfen. Die

Weltende Read More »

Zahlen und Figuren

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die, so singen oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freye Leben Und in die Welt wird zurück begeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu ächter Klarheit werden gatten, Und man in Mährchen und Gedichten Erkennt die

Zahlen und Figuren Read More »

Kein Wesen

Vermächtniß. Kein Wesen kann zu nichts zerfallen, Das Ew’ge regt sich fort in allen, Am Seyn erhalte dich beglückt! Das Seyn ist ewig, denn Gesetze Bewahren die lebend’gen Schätze Aus welchen sich das All geschmückt. Das Wahre war schon längst gefunden, Hat edle Geisterschaft verbunden, Das alte Wahre fass’ es an. Verdank’ es, Erdensohn, dem

Kein Wesen Read More »

Nach oben scrollen