Künstliche Intelligenz in der Kunst

Arbeiten mit künstlicher Intelligenz in der Bildenden Kunst mit „convolutional neural network“

Convolutional Neural Network (kurz CNN, in Deutsch in etwa „faltendes neurales Netzwerk“) finden Anwendung in zahlreichen, modernen Technologien der künstlichen Intelligenz, vornehmlich bei der maschinellen Verarbeitung von Bild- oder Audiodaten. Zum Beispiel beim Erkennen von Krebszellen, oder bei der Suche nach Strukturen in Interpretationen klassischer Musik (Karajan Institut, etc.).

Paul Raas nutzt CNN für bildnerisches Arbeiten. Dabei interpretiert eine künstliche Intelligenz abstrakte Bilder. Die Interpretation erfolgt zum einen durch CNN, wobei dabei neue Bilder als Antwort auf die gezeigten entstehen – und zum anderen in Textform, wobei hier die künstliche Intelligenz „etwas“ (ein Ding, eine Sache, ein Gefühl, …) im vorgelegten Bild erkennen und in Worten benennt.

Im Vordergrund der Arbeit steht das Erstellen von Bildern und Videos „in Zusammenarbeit“ mit einer künstlichen Intelligenz und die Interpretation dieser durch Künstler, Publikum und ebenfalls eine künstliche Intelligenz. Dabei gilt es herauszufinden, wie eine künstliche Intelligenz, bzw. ein CNN, eigenständig und unter Einflussnahme eines menschlichen Mitwirkenden (Künstlers) arbeitet. Diese Einflussnahme basiert einerseits auf die Dinge, die man die künstliche Intelligenz lernen lässt, andererseits auf verschiedene Parameter, die man steuern kann.Künstliche Intelligenz wir schon bald ein Teil unseres Lebens sein, bzw. ist es schon. Es gibt hier Chancen aber auch Gefahren. Raas ist es wichtig, dass sich auch Künstler, Philosophen und Geisteswissenschaften mit dieser Technologie beschäftigen und so die Entwicklung (bzw. die Entwicklerinnen und Entwickler) mitgestalten.

Die Arbeiten sind in Zusammenarbeit mit der FH-Salzburg entstanden.
Team: Andreas Lippmann, Michael Mühlbacher & Martin Wieser

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