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Zu den Mappings,
Künstlerische Landkarten:
Arbeiten von Paul Raas laden Betrachter ein, mit der Di-
stanz zu spielen. Oft zerfallen Darstellungen beim näheren
Herantreten in ihre Bestandteile und neue Bildebenen tun
sich auf. Bilder liegen hinter Bildern und treten erst ab einem
Abstand von mehreren Metern hervor. Ein großes Haupt-
sujet baut sich aus vielen Miniaturduplikaten desselben auf.
So ist schon im Entstehungsprozess jeder Quadratmillime-
ter bewusst ein eigenständiges Bild. Dies beginnt bei der
Materialentscheidung und endet bei der Bildpräsentation,
die manchmal noch durch ein Mapping (einer Landkarte
der makroskopischen Bildteile) ergänzt wird. Einzelne Kar-
ten dieser Mappings werden später zu neuen Kunstwerken
weiterverarbeitet.